Donnerstag, 17. Februar 2011

Was ist Realität?

Jeder Mensch nimmt seine Umgebung anders wahr. Eigentlich wusste ich das schon seit langem, aber erst vor kurzem ist es mir richtig bewusst geworden. Ich habe keine Vorstellung davon, wie jemand anderes hört, sieht oder schmeckt. Vielleicht sieht die andere Person mehr Farben als ich, vielleicht weniger, vielleicht klarer, vielleicht verschwommener, vielleicht kontrastreicher. All dies werde ich niemals herausfinden können, denn wer ist schon im Stande Unterschiede zu nennen, von denen man gar nicht weiß, das es dort einen Unterschied gibt? All die Dinge, die ich mit all meinen Sinnesorganen wahrnehme sind meine Realität. Doch ist meine Realität wirklich real? Existiert, dass was ich wahrnehme wirklich oder in einer ganz anderen Form? All diese Wahrnehmungen sind doch nur Sinnesreize, die von meinem Gehirn interpretiert werden. Wenn ich etwas sehe, dann nehme ich das nicht für selbstverständlich hin, sondern denke darüber nach, wie eine andere Person dies wahrnimmt. Jeder nimmt anders wahr und ich finde es einfach schrecklich zu denken und zu wissen, dass ich niemals wirklich verstehen werde, wie oder was eine andere Person wirklich denkt und empfindet. Man könnte so viel mehr nachvollziehen, wenn man dazu im Stande wäre. Aber ich bezweifel, dass die Menschheit in irgendeiner Zeit etwas erfinden wird, was die Wahrnehmung anderer einfangen kann um diese einer anderen Person wirklich zu vermitteln. Wenn ich nun daran denke, fühle ich mich ziemlich einsam und alleine, denn niemand wird mich jemals in all der Komplexität, die jedem Menschen zu eigen ist, nachvollziehen können. Ein Trost ist jedoch, dass es Ähnlichkeiten unter den Menschen gibt und man somit weiß, dass man mit seinen Aspekten des 'Seins' nicht alleine ist. Doch die Unwissenheit inwiefern diese Übereinstimmung zutrifft und bei welchem Menschen ist bedrückend.

Jeder Mensch hat seine Realität und meiner Meinung sollte man niemanden aufgrund seiner Wahrnehmungen oder Fähigkeiten, die die Realität eines Menschen ausmachen in irgendeiner Weise herabsetzen und herabwürdigen. Denn wer auf einen anderen Menschen hinsichtlich seiner Sinneseindrücke und Fähigkeiten herunterschaut, der würdigt in meinen Augen auch die Welt dieses Menschens herab, die er wahrnimmt. Und ist irgendjemand bereit einzugestehen, dass seine Welt voller Makel ist? Letztendlich muss man dies akzeptieren, aber man kann auch zu dem Schluss kommen, dass die eigene Welt perfekt ist, so wie sie ist, zumindestens für sich selbst, denn das ist das Einzige, was man hat und so sollte man auch die Welten anderer akzeptieren und respektieren!!!

P.S.: Auch wenn ich weiß, dass ich all das, was ich empfinde nicht mit Worten ausdrücken kann und vermutlich niemand der das liest genau das nachvollziehen kann, was ich gerade schreibe, weil er von einer anderen Basis ausgeht, so hoffe ich doch, dass die Ansatzpunkte für die meisten verständlich sind und es noch andere Menschen gibt, die eine ähnliche Sichtweise haben wie ich und ich nicht alleine bin.

Montag, 7. Februar 2011

Fucking Perfect

So, langsam aber allmählich habe ich mich geöffnet. Du scheinst jetzt ziemlich viel über mich zu wissen, meinen Charakter, meine Stärken, meine Schwächen. Lange habe ich mich geweigert, all dies so offen zu zeigen.... aus Angst und nun hat es sich auch bestätigt, du lachst über mich, wie du zu mir richtig stehst weiß ich immer noch nicht. Doch wenn deine einzige Reaktion auf mich nur ein Lachen ist, dann wird es einen Grund haben, dass du es nicht bis in meine Zukunft schaffst. Bald werden wir sowieso getrennte Wege gehen und die Wunden werden verheilen!

Samstag, 30. Oktober 2010

Zitate

Das schönste Denkmal, was ein Mensch bekommen kann, steht im Herzen seiner Mitmenschen.

«Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur» - Oscar Wilde

«Versuche nicht, ein erfolgreicher, sondern ein wertvoller Mensch zu werden» - Albert Einstein

Jede einem Menschen zugefügte Beleidigung, gleichgültig welcher Rasse er angehört, ist eine Herabwürdigung der ganzen Menschheit.
(Albert Camus)

"Das Leben reicht nicht zum Glücklichsein", sagte der
Schmetterling, "Sonnenschein, Freiheit und eine kleine
Blume gehören auch noch dazu."
(Hans Christian Andersen)

"Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."
(Dr. Reinhold Niebuhr)

"Freundschaft ist, wenn dich einer für gutes Schwimmen lobt, nachdem du beim Segeln gekentert bist." Werner Schneyder

"The goal isnt to live forever,
the goal is to create something that will."

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Warum musstest du unbedingt versuchen mit mir in Kontakt zu treten?
Ich ahnte schon von Anfang an, dass das nicht gut enden kann… dass ich mich verlieben würde...und...ich hatte Recht!
Die ganze Zeit bin ich hin und her gerissen. Würde gerne in deiner Nähe sein, weil ich dich mag, die ganze Zeit mit dir reden und doch gleichzeitig ganz weit weg von dir sein, aus Angst vor Zurückweisung, Gefühlsänderungen.
Ich möchte niemanden verletzen und möchte auch selber nicht verletzt werden.
Ich denke ziemlich oft an dich. Aber ich möchte es nicht! Ich widerstrebe mich, versuche mich abzulenken, aber es geht nicht.
Gefühle sind schwierig zu ändern,
zumindestens für mich.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Ich verhalte mich in letzter Zeit wie eine Irre.
Kennt ihr das? Ihr mögt eine Person besonders gern und auf einmal benehmt ihr euch völlig anders als sonst und wollt euch best möglich darstellen und irgendwie verhaltet ihr euch genau in diesem Moment wie ein völliger Idiot. Ich kenne dieses Verhalten leider zu gut von mir.
Dabei habe ich das Gefühl, dass ich das überhaupt gar nicht machen muss, da diese Person mich sowieso mag. Aber andererseits hab ich auch Angst, dass ich irgendetwas fehlinterpretiere und meine Gefühle auf ihn projiziere.
Naja, jetzt will ich mal zu meinen Beobachtung kommen, die euch sicherlich auch gefallen werden, da ich was davon schreiben werde, wie man anhand von Körpersprache erkennen kann, dass das andere Geschlecht sich zu einem hingezogen fühlt:
1. als er in die Nähe von mir kam hat er seine Jacke erst mal zurechtgezupft und darüber gestrichen, das bedeutet (soweit ich mich noch richtig erinnern kann, was in dem einem Buch über Körpersprache stand), dass er sich hübsch machen möchte
2. wenn zwei potentielle Partner aneinander vorbeilaufen kann man erkennen, dass sie ihre Brust rasustrecken (kann man das so sagen? bitte um Verbesserungsvorschläge :) ) und ihren Bauch einziehen und genau das hat er gemacht

Naja und außerdem sind da noch ein paar andere Anzeichen, die darauf deutet könnten. Aber wie gesagt, ich glaube ständig, dass ich irgendetwas fehlinterpretiere, z.B. auch weil er mich mal völlig ignoriert hat und mir so eine Abfuhr erteilt hat.
Außerdem lacht er gerne über mich und ist beleidigt, wenn ich wegen dem gleichen Fehler, den er dann aber begeht, über ihn lache. Aber so ein Verhalten legt der nicht nur gegenüber mir, sondern auch anderen entgegen. Allerdings glaub ich, dass er sich was das angeht zurckgenommen hat und sich eher unauffällig über andere lustig macht.
Wie ihr gerade mitbekommen habt, bin ich nicht nur positiv gegenüber ihm eingestellt. Dieses ganze hin und her und diverse andere Sachen führen dazu, dass ich mir unsicher über meine Gefühle zu ihm bin. Ich wünschte, dass er irgendeine eindeutige Verhaltensweise an den Tag legen würde, sodass ich gar nicht mehr denke, dass ich irgendetwas fehlinterpretiere.
Ein einfaches
'Ich hasse dich' oder ein böser Blick
oder ein
'Ich liebe dich', ein eindeutiges auf mich zugehen und mich nett ansprechen und einen Kuss,
fände ich im Moment äußerst angebracht.

Sonntag, 29. August 2010

Vorstellungskraft

Ich weiß, dass das ganze Theater wieder von vorne anfangen wird und hab deshalb keine Lust dorthinzugehen.
Ich weiß, dass ich ihn nicht vergessen konnte.
Zu oft musste ich an ihn denken, auch wenn ich es nicht wollte und mich dagegen innerlich gewehrt hab, hat es nicht geklappt.
Aber ich glaube, dass mein Unterbewusstsein mich sabbotiert hat und es mir deshalb nicht gelungen ist. Ich hörte von einer Freundin etwas über Suggestion und ich hätte es bei mir selbst anwenden können. Ein, zwei Mal hab ich es auch versucht und danach doch wieder gelassen.
Wahrscheinlich hat sich in dem Moment meine mikrige Hoffnung geäußert.
Ich stell mir ihn öfters in bestimmten Situationen vor. In Situationen, die schon der Vergangenheit angehören und imaginären Situationen. Nein, ich glaub nicht das ich krank bin, auch wenn mir das mal jemand weißmachen wollte, weil ich der Person von den Dingen erzählt habe, die ich vor meinem geistigen Auge sehe. Meiner Meinung hat es viel mehr damit zu tun, dass ich es einfach kann und deshalb mache. Ich behaupte, dass dies zumindestens eine Sache ist, wofür ich wirklich Talent habe und dass deshalb andere, mit weniger Talent, dies nicht so gut nachvollziehen können. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum ich mich besser in meiner Schule oder in anderen Gebäuden orientieren kann als andere oder warum ich mir merken kann, wie es in den Zimmern anderer Leute aussieht, wie die Position der einzelnen Möbel ist. Anfangs dachte ich zwar, dass das normal sei, aber meine Freunde ließen sich anmerken, dass sie dies nicht könnten.
Vorstellungskraft kann sowohl eine Tugend und ziemlich nützlich sein als auch ein Laster und mich noch in den Wahnsinn treiben.

Sonntag, 18. Juli 2010

Seit ich das Buch "Glück kommt selten allein" von Eckart von Hirschhausen gelesen habe möchte ich noch mehr als zuvor glücklich sein oder zumindestens vorgeben glücklich zu sein. Warum vorgeben? Das Prinzip, das in dem Buch beschrieben wird nennt der Autor "Glücksspirale". Eine Person ist glücklich und steckt eine andere mit dem Glücklichsein an und so geht dies immer weiter bzw. so sollte dies im Idealfall sein.
Doch das mit dem Glücklichsein gelingt mir im Moment nicht ganz so gut. Immer noch hader ich damit, dass ich mich nicht überwinden kann eine bestimmte Person anzusprechen und dadurch selber unzufrieden bin, aber anscheinend auch die andere Person verärgere. Zumindestens ein paar Male habe ich es versucht mich ihr anzunähern, doch bin teilweise in das nächstbeste Fettnäpfchen gesprungen oder es wurde gar nicht auf mein Entgegenkommen reagiert. Unverschämtheit, oder? Nein. Genau diese Person versuchte selbst mir entgegenzukommen und oft genug war ich diejenige, die sich wie betäubt nicht bewegen, geschweige denn etwas sagen konnte. In dieser Zeit wusste ich nicht, wie ich mich verhalten sollte, da ich mir nicht sicher sein konnte, was diese Person denkt und nicht dementsprechend handeln konnte. Immer wieder führte ich mir in Gedanken vor, dass sie mich nicht leiden kann und deshalb mit mir reden möchte, um den Grund für meine Aufmerksamkeit auf sich verstehen zu können und mich mit diesem Wissen loszuwerden. Doch ergibt dies wahrscheinlich doch nicht so sehr Sinn. Zu einem Zeitpunkt als diese Person mich für einen längeren Zeitraum nicht mehr hätte sehen müssen, hat sie genau, wie eben erwähnt gehandelt.
Aber es fällt mir trotzdem schwer dem entgegenzukommen, denn ich weiß, dass ich das, was ich am liebsten habe möchte nicht bekommen kann, denn er hat soweit ich weiß schon eine Freundin.